Montag, 3. Juni 2013

Was man über Spitzkohl wissen sollte

Spitzkohl 

Ein kleine Feld mit Spitzkohl bei uns hinterm Haus


Spitzkohl auf dem Acker. ( was macht eigentlich das häßliche Loch da??? ) Hab ich beim Fotografieren ganz übersehen.


Spitzkohl hat auch den Namen " Zuckerhut " und dieser Name ist Programm, denn seine zarten , aber doch knackigen Blätter schmecken süsslich. 
Der Spitzkohl ist ein enger Verwandter vom Weißkohl.


Anbau: 
Durch seine Schnellwüchsikeit ist der Spitzkohl gut für die Frühjahrskultur gut geeignet. Schon im März werden die Pflanzen ausgepflanzt. Zwischen den Pflanzen sollte man einen Abstand von 40x40 lassen und der Boden muss gut aufgelockert sein. 
Die Pflanzen müssen gleichmäßig feucht gehalten werden.Im März geplanzter Spitzkohl kann bei günstiger Witterung bereits ab Mitte Mai geerntet werden. Die Ernte zieht sich bis etwa Ende Juni hin, so dass das Beet danach noch anders genutzt werden kann. Man sollte aber in der Folge keine anderen Kohlsorte pflanzen sondern lieber Lauch, Bohnen oder Salat.
Aussehen. 

Der Spitzkohl hat einen Kopf der nach oben hin spitz zuläuft. Der Kopf ist leichter als ein Weißkohlkopf, da die Blätter nur locker übereinander liegen. Insgesamt ist er auch leichter als ein Weiskohlkopf. 

Herkunft:

So ganz sicher ist die Herkunft nicht geklärt, aber vermutlich stammt er aus China.                                                         

Einkauf/Saison:  
                                              
Spitzkohl  gibt es fast das ganze Jahr, aber die Saison liegt in den Monaten Mai - November.Im April kommen aber schon die ersten Importe aus Frankreich. Spitzkohl ist die erste Kohlsorte, die im Jahr geerntet wird.                                                  

Beim Einkauf sollte man unbedingt auf knackig grüne  äußere Blätter achten. Gelbliche / braune Verfärbungen an den Blättern sind ein Zeichen, dass der Spitzkohl schon länger gelagert wurde Der Kohl sollte nicht in Folie eingeschweißt sein, da er dort schneller verdirbt.                                                  

Geschmack                                                            

Eine Spitzkohl Art ist der Butterkohl, der ledigt größer gewachsen ist und heller im grün ist. Der Kohlgeschmack ist ganz zart , und ist geschmacklich ähnlich wie Wirsingkohl. 

Aufbewahrung:

Spitzkohl lagert Ihr am bestem im Gemüsefach Eures Kühlschrankes. Dabei sollte der Kohl in ein feuchtes Geschirrtuch gewickelt sein. Dann hält er gut 2 -5 Tage.

Ernährung:


Bei Spitzkohl braucht man weniger Angst vor Pupserei *grins* Er ist leichter verdaulich und steckt voller guter Sachen wie Vitamin C für das Immunsystem, B-Vitamine für Nerven und Zellschutz und Betacarotin für die Augenfunktion sowie Kalium. Figurbewusste dürfen sich über einen absolut niedrigen Kalorien- und Fettgehalt freuen. Mit gerademal 20 Kalorien auf 100 Gram Kohl liegt der Kohl im unterem Bereich. Fett ist mit 0,3 g fast garnicht enthalten, dafür aber 2,1 g Eiweiss. 

Zubereitung: 
Spitzkohl kann als Rohkost, gedünstet oder geschmort gegessen werden. Als erstes werden immer die äußeren Blätter entfernt und alles gründlich mit Wasser ausgespült, wegen eventuell vorhandener Erdreste. Werden für ein Rezept ganze Blätter gebraucht, die Blätter mit einem scharfen Messer unten am Stunk vorsichtig abschneiden. Die dicken Blattrippen keilförmig herausschneiden. Ganz junge Spitzkohlblätter müssen z. B. für Kohlrouladen nicht vorgekocht werden. Sie sind so weich, dass sich gut aufrollen lassen, ohne zu brechen.

Für Kohlgemüse oder Salate den Spitzkohl vierteln und den harten Strunk herausschneiden. Die Spitzkohlviertel in feine Streifen schneiden. (Bild rechts)

Verwendung: 
Besonders gut eignen sich die feinen Blätter für Kohlrouladen. Spitzkohl schmeckt aber auch in Gemüseeintöpfen, Aufläufen, Kohlsuppen oder als feiner Krautsalat. Sein Geschmack erinnert ein wenig an Kohlrabi und ist feiner als bei anderen Kohlsorten.

Tipps

Gerichte mit Spitzkohl am besten frisch essen. Beim Aufwärmen verliert Spitzkohl einen Teil seines feinen Aromas.
Spitzkohl ist viel besser verträglich und weniger blähend als andere Kohlsorten. Magen- und Darmkranke sollten Spitzkohl aber trotzdem besser meiden.