Samstag, 26. Januar 2013

50 Dinge die man in Hamburg gesehen haben muss, Teil 2

Hier kommt jetzt die Fortsetzung zu dem ersten Teil der 50 Sachen die man in Hamburg gesehen haben muss : Erster Teil

26. Museum für Hamburgische Geschichte

Holstenwall 24

Das Museum für Hamburgische Geschichte wurde 1922 eröffnet. 1989 wurde der innenhof überdacht.
Das Museum bietet eine Überblick zu der Geschichte der Stadt von ihren Anfängen um 800 bis zur Gegenwart.
Zu sehen ist ua.:

Hamburg im 20. Jahrundert mit den Themen Welthafen, Revolution Wirtschaftskrisen, Leben unter dem Hakenkreuz , Hamburg im Krieg, Feuersturm über Hamburg.
Außerdem gibt es Infos zum Hunderwinter sowie dem Schwarzmarkthandel, Den weg von der besetzten Stadt zum Bundesland und neuere Themen wir das Aufschwung und im Wirtschaftswunder, Kulturstadt. Man sieht Puppenhäuser und hört etwas zu den ersten Juden in Hamburg
Es gibt weiter Infos zu den Kleidern vo n 1750 .- 1920
-    Kleidung 1750-1830
-    Kleidung 1830-1920 -    
Dann gibt es den Hamburg Zeitstrahl der den Besuchern einen Einblick in die Geschichte Hamburgs ermöglicht


27. Kaffeemuseum Burg (Museum of Coffee)

Munsterstrasse 23-25

Das Kaffeemuseum zeigt dem Besucher mit über 8.800 Ausstellungsstücke und somit einen guten Überblick über den Kaffee und sein Zubehör .

Öffnungszeiten

Montag bis Freitagin zwischen 10:00 und 15:00 Uhr
Telefonische Anmeldung erbeten , für Besuche am Wochenende

Preise

ab 8,00 € pro Person


28. Stadtpark

Heidestrasse 70

Der Hamburger Stadtpark ist mehr als 150 ha groß und ein Ort für alle Bevölkerungsschichten. An sonnigem Wochenenden wird er von mehr als 200 000 Besuchern besucht, die dort Sport treiben, grillen, musizieren oder einfach nur entspannen.
Er liegt in Winterhude und ist die grüne Oase in der Stadt.


29. Hamburg Dungeon

Kehrwieder 2

Das Hamburg Dungeon läßt Hamburgs düstere Zeiten wieder erwachen. Diese Gruselshow findet man in der Speicherstadt. Während des Rundgangs wirst du in die Ereignisse einbezogen und teilweise zum Mitspieler…..
Es warten eine zB folgende Attraktionen:
Der Fahrstuhl des Graues, Hamburg brennt 1842, Das Pestkrankenhaus, die Hinrichtung von Störtebeker die Strumflut und und und

30. Streit's Filmtheater

Jungfernstieg 38

Der perfekte Ort für Kinofans. Wer gerne Filme in der Originalfassung sieht, ist hier perfekt. Das Kino selbst hat nur einen Saal liegt aber absolut zentral am Jungfernstieg.
Laut filmtheater-hamburg.kino-zeit.de wir es vermutlich Ende März schließen: ALSO alle nochmal schnell ins Streits Kino. Nett ist die kleine Loungebar die zum Cocktail vor und nach dem Film einlädt.

31: aLTER bOTANISCHER gARTEN  

Der See war mal Teil der Hamburger Stadtbefestigung. Einem zehn Meter hohen Wall war ein Wassergraben vorgelagert – der heutige See. 1819 wurden die Befestigungen abgerissen und alles in einen Park umgewandelt , damit entstand der Alte Botanische Garten.
Schon von weitem kann man das Rauschen des Wasserfalls höre. In den Bäumen sitzen viele Vögel und singen vor sich hin, Das alles macht den Alten Botanischen Garten so schön und sehenswert.

32 Elbphilharmonie

Im Hafen, auf dem Kaispeicher A wird nach Plänen der Architekten ein riesiges Konzerthaus – die Elbphilharmonie Hamburg . Sie soll als neues architektonisches und musikalisches Wahrzeichen der Hansestadt gelten.

Das musikalische Programm wird die gesamte Bandbreite der klassischen Musik abdecken. Die stilistische Bandbreite reicht zudem über die Klassik hinaus bis zum Jazz und Weltmusik.

Das Gebäude lebt vom Kontrast: Den Sockel bildet der historische Kaispeicher A. Über dem Sockel erhebt sich der geschwungene Neubau. In dem Gebäude findet man den großen Konzertsaal mit 2.150 Plätzen, indem sich das Orchester in der Mitte des Saales befindet, während die Ränge zu einem steilen Zuschauerkessel hinaufragen. Dagegen wird der Kleine Saal mit flexiblen Podesttechnik und der Bestuhlung für bis zu 550 Besucher ausgestattet sein. Der Dritte Saal ist das Kaistudio für ca. 170 Besucherwelcher sich im Inneren des Kaispeichers befindet.

Auf 37 Metern Höhe befindet sich die frei zugängliche Plaza . Von dort kann jeder das spektakulären Panorama des Hafens und der Stadt sehen.

33. Hafenmuseum Hamburg

Das Hafenmuseum zeigt eine einmalige Sammlung mit den Schwerpunkten Güterumschlag im Hamburger Hafen,
Schifffahrt auf der Elbe und im Hafen
sowie Hamburger Schiffbau
und Meerestechnik
Das Hafenmuseum Hamburg befindet sich mitten im Freihafen auf dem denkmalgeschützten Gelände eines Kaizungenensembles. Bis Ende der 60er Jahre ist hier
der Südamerikaverkehr abgewickelt worden.
Das Hafenmuseum Hamburg liegt im Südteil des Schuppen 50A und hat die daran liegende Freifläche gemietet. Auf der Pontonanlage im Hansahafen sind die schwimmenden Objekte des Museums zugänglich. Fachleute, die ihr Arbeitsleben im Hafen verbracht haben oder die heute im Hafen tätig sind, vermitteln ihre Erfahrungen den Besuchern. Im Hafenmuseum sieht man die rasante Entwicklung des Hafens. Maschinen und Geräte, die noch in den 70er Jahre hoch modern waren, sind heute Museumsobjekte. Sie werden von ehemaligen Hafenarbeitern in Betrieb genommen und vorgeführt.

34. Neuengamme Concentration Camp Memorial
Speich.

Jean-Dolidier-Weg 75

Das KZ Neuengamme wurde 1938 als Außenlager des KZ Sachsenhausen erbaut und seit 1940 als selbständiges KZ mit mindestens 86 Außenlagern, geführt. Die Häftlinge mussten Zwangsarbeit in der auf dem Gelände stehenden Ziegellei, in der Rüstungsindustrie und bei Bau militärischer Anlagen  leisten
Das KZ Neuengamme ist ein historischer Ort an dem über 100.000 Menschen im zweiten Weltkrieg untergebracht waren. Es ist das größte Kz in Norddeutschland. 50000 Menschen verloren ihr Leben an diesem Ort.
Seit 1981 informieren Ausstellungen über die Geschichte des Lagers.

35. Rathausmarkt 

Der Rathausmarkt ist der rechteckige Platz vor dem Hamburger Rathaus. Mehrmals im Jahr ist er Versammlungsort für Großveranstaltungen wie zB das Rockspektakel, Weinfest, Weihnachtsmarkt und im August gibt es dort Freilich Kino zu sehen.

36.Schiff Cap San Diego 

Die Cap San Diego ist ein ausrangierter Stückgutfrachter und liegt als Museumsschiff im Hamburger Hafen an der Überseebrücke

Die Cap San Diego ist ein Museumsschiff, das im Hafen in der Nähe der Landungsbrücken liegt.

Im Gegensatz zur Rickmer Rickmers ist die Cap San Diego jedoch noch seetüchtig und schippert, zB am Hafengeburtstag, die Elbe entlang.
Besucher haben die Möglichkeit, in Einzel- und Doppelkabinen auf dem "weltgrößten seetüchtigen Museums-Frachtschiff" zu übernachten.

Die beiden Bordkräne an Deck können bestaunt werden. An Wochenenden gibt es Funkvorführungen.

Adresse
Überseebrücke 1
Öffnungszeiten:
Täglich 10:00 bis 18:00 Uhr

37. Rickmer Rickmers 

Die Rickmer Rickmers ist das schwimmendes Wahrzeichen der Stadt. Es ist ein Dreimaster und liegtin der Nähe der Landungsbrücken vor Anker.

Rickmers war ein deutscher Werftbesitzer. Sein Enkel Rickmer Rickmers war der Namensgeber.

Jeder, der schon mal an den Landungsbrücken entlang gegeangen ist , hat den knapp hundert Meter langen historischen Weltumsegler mit dem grünen Anstrich im Hafenbecken gesehen.

Das Segelschiff lief 1896 vom Stapel und brachte Reis und Bambus aus Hongkong nach Deutschland. Im Ersten Weltkrieg wurde es konfisziert und unter portugiesischer Flagge als Segelschulschiff eingesetzt.
Jetzt fristet es sein Dasein als Museumsschiff. Im Maschinenraum können Besucher die Dampfmaschine und der Dieselmotor noch heute begutachten. Im Bordrestaurant wird gespeist.

Adresse:
Fiete-Schmidt-Anleger

Öffnungszeiten:
Täglich 10:00 bis 18:00 Uhr

38. St Pauli

St. Pauli ist der Stadtteil in dem die Reeperbahn liegt. Es leben etwa 27.000 Einwohner auf 2,6 Quadratkilometern. Der Stadtteil liegt an der Elbe zwischen Neustadt und Altona.
Heute gehört St. Pauli zum Bezirk Hamburg-Mitte. Über das Bahnnetz ist der Stadtteil mit der S-Bahn und der U-Bahn verbunden. 
Für jeden Geschmack lässt ist in St. Pauli etwas dabei.
So ist der Hafen, in St. Pauli an jeder Ecke zu sehen und durch die Fischauktionshallen, den 
Fischmarkt oder den freien Blick auf die Hafenkulisse mit seinen Werften, Kränen,Containeranlagen und der Köhlbrandbrücke zu spüren.
Die 
St. Pauli Landungsbrücken sind der Verkehrsknotenpunkt für Bahn und Schiff. Von hier starten Hafenfähren, Hafenrundfahrten und HADAG-Dampfer sowie Kreuzfahrer und Helgolandfähren sind sie eine Touristenattraktion und Wahrzeichen Hamburg.

Planten und Blomen ist die grüne Lunge St. Paulis. Hier entstand im 19. Jahrhundert eine wunderschöne Parkanlage
Das Heiligengeistfeld ist ein Vergnügen der Superlative. Fussball, Fernsehen, Zirkus, Dom sind die Schlagworte, die die Attraktionen rund um das Heiligengeistfeld bestimmen
Der kultige Zweitligaclub  FC St. Pauli hat sein Stadion direkt neben dem Heiligengeistfeld.

Das Karolinenviertel liegt Rande von St. Pauli. Dort findet man viele kleine Läden, von der Modeboutique bis zum Trödler.
Vielfältige Vergnügungsmöglichkeiten gibt es seit seit Jahrhunderten auf der Reeperbahn. Auf der Reeperbahn, der Gr. Freiheit, der Herbertstrasse, dem Spielbudenplatz und dem Hans-Albers-Platz werden Vergnügungen jeglicher Art und für jeden Geldbeutel geboten.
Die 60er Jahre gehörten ganz den Anfangsjahren der Beatles. Im La Paloma feiern die Hamburger regelmäßig wild auf den Tischen. Der Silbersack weiß mit dem Charme der Hafenarbeiterkaschemme zu punkten.
Tanzwütige haben im Mandarin, Funky Pussy Club, Cult, Angies Night Club, Große Freiheit Nr. 7 hren Spass.
Und natürlich die Aufführungen im Schmidt's Tivoli und im St. Pauli Theater, .
Auf St. Pauli werden auch die Kulinarischen Gelüste befriedigt, von der Wurstbude bis zur Sterneküche gibt es alles. Das Cuneo zB ist das älteste italienische  Restaurant  Hamburgs .

39. Alsterarkaden  
Alsterarkaden 1, 

Die Alsterarkaden sind eine Einkaufszeile am Alsterfleet. 
So klein und fein wie die Passage sind auch ihre Geschäfte. Im Arka-Teepavillon findet der Teeliebhaber alles, was das Herz begehrt: erlesene Teesorten, feinen Ingwer und Teezubehör aus schickem Porzellan. Die alteingesessene Buchhandlung Felix Jud bewegt sich mit ihrem Sortiment zwischen Tradition und Avantgarde. KPM, die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin, bietet einzigartiges handgefertigtes  Porzellan von klassisch bis modern. Der Gold- und Silberschmiedemeister Thorsten Pochadt handelt mit Uhren, Perlen und Schmuck renommierter Marken.Tumi ist eine internationale Marke für exklusive Reiseartikel. Hier bekommt man kreativ gestaltete Designertaschen von höchster Qualität.
Beim Chocolatier Godivakönnen Sie sich mit Pralinen, Trüffel und anderen Köstlichkeiten verwöhnen. Der Crocs Shop überrascht alle Fans des bekannten Kunststoffschuhs mit außergewöhnlichen Variationen. Der Bernsteinladen verkauft erstklassigen Schmuck.

Eine kurze Pause gönnt man sich im Arkaden-Café oder im Café Ole – beide mit sagenhafter Aussicht auf das Alsterfleet und die Alsterschwäne. Exquisite arabische Spezialitäten für den kleinen oder großen Hunger gibt es bei Saliba.

40. Krameramtsstuben

In der Nähe vom Michel findet man die Krameramtsstuben= Hamburgs letzte erhaltene Hofbebauung des 17. Jahrhunderts.
Bei dem Fachwerkhäusern handelt es sich um die älteste Reihenhaussiedlung der Welt.
Die zweistöckigen Fachwerkhäuser sind noch komplett erhalten.

Seit dem achtzehnten Jahrhundert hausierten in den Wohnungen die Witwen Hamburger Krämer.
Eine ehemalige Witwenwohnung kann als Außenstelle des Museums für Hamburgische Geschichte besichtigt werden.

Im Erdgeschoss der Häuser befinden sich im Hof kleine Geschäfte, in denen Souvenirs und Kunstobjekte erworben werden können.
Wer möchte der kann in ein kleines Café im Innenhof oder ein uriges Restaurant einkehren.

Adresse
Krayenkamp 10, 20459 Hamburg
Öffnungszeiten:
Täglich, 10:00 bis 24:00 Uhr (Restaurant Krameramtsstuben)

41. Panoptikum 

Das Panoptikum ist das älteste Wachsfigurenkabinett Deutschlands. Schon seit 130 Jahren kann man dort die Herrscher der Geschichte , Genies und andere Berühmtheiten sehen.
Mann die Beatles treffen, vor König Heinrich den Hofknicks üben oder sich in die Augen von Robbie Williams verlieben.

Adresse

Spielbudenplatz 1

Öffnungszeiten :
Montag -. Freitag 11 – 21 Uhr
Samstag 11 - 24 Uhr
Sonntag 10 – 21 Uhr

Die Eintrittspreise liegen bei 5,50 € für Erwachsene und 3,50 € für Kinder und Jugendliche

42. Speicherstadtmuseum 

Griepen, Kaffeesäcke, Fässer, Ballen und Zuckerklatschen: Im Lagerhaus von 1888 zeigt das Speicherstadtmuseum, wie die Quartiersleute früher hochwertige Importgüter wie Kaffee, Kakao oder Kautschuk gelagert, bemustert und veredelt haben. Weitere Themen sind der Tee- und Kaffeehandel, der in der Speicherstadt ansässig war, sowie die Baugeschichte der Speicherstadt.

Adresse

Am Sandtorkai 36

Öffnungszeiten

1. April bis 31. Okober:  Mo–Fr 10–17 Uhr
Sa, So und Feiertage 10–18 Uhr
1. November bis 31. März:
Di–So 10–17 Uhr
Eintrittspreise für Einzelbesucher
Erwachsene 3,60 €
Schüler 2,00 Euro
Kinder unter 6 Jahre frei

43. Reeperbahn 

Die Reeperbahn ist vermutlich die bekannteste Straße von Hamburg. i Sie ist etwa 930 Meter lang und geht vom Millerntor bis zum Nobistor. Und geht dann in die Königsstraße über. Sie gilt als „sündigste Meile der Welt“.
Wer kennt nicht, den von Hans Albers gesungenen Text: "Auf der Reeperbahn nachts um halb eins..."

Die Betonung jedoch liegt auf nachts. Wer am Tage über den Hamburger "Kiez" läuft, findet eher eine ruhige Meile mit einigen Geschäften vor. Und wundert sich womöglich über viele geschlossene Türen.

Doch wenn es dunkel wird, dann tobt das Leben auf St. Pauli: Leuchtende Schriftzüge allerorten blinken um die Wette. Die angesagten Clubs öffnen, Irish-Pubs am locken mit Live-Musik.

Und geschäftige Herrschaften in Anzügen sprechen vor ihren "Läden" im Vergnügungsviertel gerade die Herren der Schöpfung an: "So hier Jungs, mal reinkommen und was erleben!"
Nachtclubs wie das Dollhouse gehören zum Kiez. Leicht bekleidete Damen räkeln sich an Stangen – so manch' Truppe eines Junggesellenabschieds kann davon ein Lied singen und Mann findet sich dann in der der Herbertstraße wieder.

Die Herbertstraße, in der Nähe von der Reeperbahn, wird zur Prostitution genutzt: Frauen sitzen in Schaufenstern und bieten ihre Dienste an. Die Straße ist an beiden Enden mit Barrieren abgesperrt und der Zugang ist Minderjährigen und Frauen verboten.

Für viele Musicalfreunde geht im Operettenhaus der Vorhang inzwischen für Rocky auf und Theaterliebhaber finden sich im Schmidts Tivoli oder im St. Pauli Theater ein.


44. Köhlbrandbrücke 

Die Köhlbrandbrücke verbindet seit dem 23. September 1974 das Hafengebiet in Wilhemsburg mit Der A7. Sie geht über die 325 m der Süderelbe und ist die zweitlängste Straßenbrücke in Deutschland. Von der HADAG FÄHRE  aus hat man eine tolle Aussicht auf das Wahrzeichen.
Täglich befahren ca. 30.000 Fahrzeuge ( vor allem beladene LKW´s ) den Stahlkoloss an der Elbe und das mit steigender Tendenz . Die Köhlbrandbrücke hat bisher verlässliche Dienste geleistet und ist den Hamburgern mit ihrem stabilen Charme ans Herz gewachsen. Doch die Konstruktion kommt in die Jahre und die Stadt diskutiert zur Zeit über den baldigen Abriss und Ersatz der Brücke mit 3618 Metern Länge.
Auch wenn für viele neue Containerschiffe die Brückendurchfahrt mittlerweile eine knapp wird, wird es wohl noch eine Weile dauern, bis die Lichter der Köhlbrandbrücke ausgehen.

45. Mönckebergstraße

Die Mönckebergstraße ist die zentral gelegene Haupteinkaufsstraße Hamburgs mit über hundertjähriger Tradition zwischen Hauptbahnhof und Rathaus.

Am Mö-Grill neben dem Mönckebergbrunnen kann sich der Besucher nach dem Einkauf mit einer Currywurst stärken.
(Bild: Hans-Raimund Kinkel, fotoa
Egal ob historische Geschäfte, große Kaufhausketten, Imbisse oder Cafés: Die Mönckebergstraße – liebevoll auch "Mö" genannt – ist die wichtigste Flaniermeile für alle Einkaufswütigen in Hamburg.

Sie wurde im Jahre 1909 eingeweiht, ein Jahr nach dem Tod des ehemaligen Bürgermeisters Johann Georg Mönckeberg.

Auch Architekturfreunde kommen hier auf ihre Kosten. Das Klöpperhaus unweit des Hauptbahnhofes zB zählt zu den ältesten Kontorhäusern der Hansestadt. Ein weiterer Hingucker ist ein kleiner Schmuckbau inmitten der Einkaufsmeile: Eine ehemalige Bücherhalle mutet wie ein kleiner Tempel an.
Die Europa Passage in der Nähe des Rathauses öffnete im Jahre 2006 ihre Pforten und bereichert die Mönckebergstraße um eine neue Attraktion.

Mit dem Passage Kino findet sich zudem das älteste durchgehend betriebene Kino in Deutschland inmitten der Hamburger Einkaufswelt.

46 Hamburger Gängeviertel 

Als Gängeviertel wurden besonders enge bebaute Wohnquartiere in Teilen der Alt- und Neustadt bezeichnet. Die Gängeviertel waren größtenteils mit Fachwerkhäusern bebaut, deren Wohnungen zumeist nur durch schmale Straßen, Torwege oder die besagten Gänge zu erreichen waren. Stadt wurde wegen der wachsenden Bevölkerung stark verdichtet, so dass die Gängeviertel ihre größte Ausdehnung erreichten. Hier wohnten meist ärmere Bevölkerungsschichten und es war Kleingewerbe ansässig. Aber wegen der schlechten hygienischen Zustände begannen bereits am Ende des 19. Jahrhunderts die ersten Abrisse der Häuser. Das letzte größere Gängeviertel wurde in den 60 Jahren abgerissen aber vereinzelt sind heute noch einige Bauten dieser Viertel erhalten.

47. Boberger Dünen 

Hamburgs letzte Wanderdüne ist von Heidelandschaft und Marschwiesen umgeben.Das Naturschutzgebiet ist Rückzugsgebiet für seltene Insekten, Kleintiere und Pflanzen.
Früher erstreckte sich von Berliner Tor bis Bergedorf eine Dünenlandschaft. Sie war aufgrund der regelmäßigen Winde im Übergangsbereich von Marsch zu Geest entstanden.
Die Dünen wurden im 19. und 20. Jahrhundert abgetragen und für Bauzwecke und Geländeeinebnungen genutzt. Als letzter Rest sind die Boberger Dünen erhalten, und dies auch nur, weil man sich 1927 nicht auf einen Sandpreis einigen konnte.

Das Naturschutzinformationshaus bietet sehr lehrreiche Informationen

Öffnungszeiten:
Mittwoch und Donnerstag bis 13 Uhr,
Freitag bis 14 Uhr und
am Wochenende von 12 - 17 Uhr .

Rundgang :

Weglänge: 7 km
Wegbeschreibung (Etwa 1:30 Std. Fußweg)
Vom Parkplatz zum Naturschutz-Informationshaus (1*). Dann rechts und bald wieder rechts Trampelpfad zur Düne (2). Der Weg führt am südlichen Dünenrand entlang und bietet nach Süden hin (3) einen weiten Blick auf die landwirtschaftlich genutzte Marsch. Bei der Umrundung des Badesees kommt man zum Segelflugplatz (4) und wenig später an die Badestelle (5), die im Sommer voll ist wie der Ostseestrand. Auf dem Rückweg gelangt man an den Nordrand der Düne (6) und sieht dort die Vegetation mit dem wandernden Sand kämpfen.

48. Segelflugplatz Boberg

Von April bis Oktober starten hier jeden Tag Segelflugzeuge.

Der Verein bietet eine Segelflugausbildung an, Voraussetzung ist allerdings ein Mindestalter von 14 Jahren. Natürlich gibt es auch ein Schnupperangebot.

Von der Terasse des Vereinsgebäudes hat man einen guten Blick auf die Start- und Landebahn und die in der Luft kreisenden Flugzeuge. Kaffee, Kuchen, Eis und Erfrischungsgetränke sind am Kiosk erhältlich.

Öffnungszeiten
Mittwoch, Donnerstag, Freitag, am Wochenende und an Feiertagen.


49. U-Boot U-434

Direkt am St. Pauli Fischmarkt, in der Nähe der Landungsbrücken, hat das knapp 100 Meter lange russische U-Boot  festgemacht.
Seit neustem geht das „U-434“ auf Tauchstation und sorgt für ein spektakuläres Technik-Erlebnis. Am früheren Liegeplatz sank und stieg das U-434 mit Ebbe und Flut. Jetzt ist es fest mit dem Boden verankert und bei Flut entsteht der Eindruck des Tauchens.
Gebaut wurde das gewaltige U-Boot 1976 in Gorki/ Russland . Bis zum April 2002 wurde das U- Boot nach Deutschland geschleppt. Bei Bloom und Voss wurde „U-434“ zum Museum umgebaut. Es ist heute immer noch seetüchtig.

U-434“ ist 90,16 m lang, 8,72 m breit und hat eine Höhe von 14,72 m. Die maximale Tauchtiefe beträgt 400 m. Es verfügt über sechs Torpedorohre und konnte 24 Unterwassergeschosse mit sich führen.

Heute ist es ein Mahnmal gegen den Krieg.
Nur die Hansestadt Hamburg hat ein so einmaliges und authentisches Sammlerstück.

Besucher können das U-Boot natürlich im Alleingang erkunden, es werden jedoch sehr gute Führungen angeboten, bei denen Hintergründe und technische Details der Unterwasser-Seefahrt erzählt werden. Auch die Kommandozentrale kann man nur mit einer Führung besichtigen.

Adresse
St. Pauli Fischmarkt 10

Öffnungszeiten :

Montag -Samstag 9 – 20 Uhr
Sonntag 11-20 Uhr

50. Hamburger Flughafen

Der Flughafen Hamburg im Fuhlsbüttel ist der internationale Flughafen der Stadt. Er ist der älteste Flughafen Deutschlands und gehört zu den 5 größten Flughäfen Deutschlands.

Auf den Aussichtsterrassen , die sich in jedem Terminal befindet, können startende und landende Flieger beobachtet werden

Die beiden Hauptterminals sind mit einer "Shopping-Meile" miteinander verbunden. Egal ob Bekleidungsgeschäft, Buchladen oder Autovermietung:

Die "Sky World" hat sieben Tage die Woche geöffnet und ist demnach auch für Besucher interessant, die am Sonntag einen spontanen Ausflug in den Norden der Hansestadt machen möchten.

Besondere Highlights für Bodenständige sind die Flughafen-Modellschau und die Vorfeld-Rundfahrt samt Besichtigung der Werkfeuerwehr.

Adresse
Flughafenstraße 1, 22335 Hamburg